{"id":17,"date":"2022-02-11T16:14:00","date_gmt":"2022-02-11T16:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/faire-milch.ch\/wordpress\/?p=17"},"modified":"2022-09-22T10:10:28","modified_gmt":"2022-09-22T10:10:28","slug":"die-steigenden-kosten-bedraengen-die-milchproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/new.faire-milch.ch\/wordpress\/index.php\/2022\/02\/11\/die-steigenden-kosten-bedraengen-die-milchproduktion\/","title":{"rendered":"Die steigenden Kosten bedr\u00e4ngen die Milchproduktion"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die explodierenden Preis f\u00fcr Energie ziehen weite Kreise. Seit Monaten ist festzustellen, dass auf der ganzen Welt die Milchprodukte teurer werden. Das mag daran liegen, dass viele Lebensmittelkonzerne die Gunst der Stunde nutzen und im Schatten steigender Energiepreise ihre Margen verbessern. Zum anderen stellen wir fest, dass die Milchproduktion weltweit stagniert oder r\u00fcckl\u00e4ufig ist.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/sites\/default\/files\/food-farming-fisheries\/farming\/documents\/eu-raw-milk-deliveries_en.pdf\">https:\/\/ec.europa.eu\/info\/sites\/default\/files\/food-farming-fisheries\/farming\/documents\/eu-raw-milk-deliveries_en.pdf<\/a><br>Steigende Kosten und Milchpreise, welche diese nicht decken, f\u00fchren vermehrt zu Betriebsaufgaben und Mengenr\u00fcckgang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preiserh\u00f6hungen zeigen sich auch im Kieler Rohstoffwert. Dieser steht aktuell bei 59 Rappen. Der von der BOM berechnete Richtpreis f\u00fcr B Milch liegt bei 61,7 Rappen. Der Molkereimilchpreisindex des BLW(<a href=\"https:\/\/www.blw.admin.ch\/blw\/de\/home\/markt\/marktbeobachtung\/milch.html\">https:\/\/www.blw.admin.ch\/blw\/de\/home\/markt\/marktbeobachtung\/milch.html<\/a>) steigt seit Monaten an &#8211; der Richtpreis f\u00fcr A Milch dagegen verharrt seit mehr als einem Jahr bei 73 Rappen. Aktuell sinken die ausbezahlten Preise sogar von Monat zu Monat!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BIG-M hat bei einigen Betrieben nachgefragt: Allein die gestiegenen Preise f\u00fcr Futter und Energie verteuern die Milchproduktion um gut 3 Rappen pro Liter! Jetzt muss sich die BOM definitiv bewegen. Sie kann es sich nicht mehr leisten, einfach zuzuschauen, wie der Milchproduktion in der Schweiz die Luft ausgeht. Die l\u00e4cherlichen zwei bis drei Rappen, welche die einzelnen Grossverteilern f\u00fcr die geforderten h\u00f6heren Standards drauflegen helfen da gar nichts. Sie sind durch die h\u00f6heren Kosten bereits wieder weggefressen. Der Mehraufwand f\u00fcr h\u00f6here Standards bleibt wieder einmal bei den Bauernfamilien h\u00e4ngen. Und es sind noch zus\u00e4tzliche, von der Politik geforderte Auflagen kurz vor der Umsetzung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BOM erwache! Es braucht einen Systemwechsel, was die Milchpreisgestaltung im Milchmarkt anbelangt. Der Milchpreis muss auf der Grundlage der Produktionskosten berechnet werden und am Markt auch umgesetzt werden. Es ist f\u00fcnf nach zw\u00f6lf. Bedenklich genug, dass unsere Produzentenvertreter sich bis heute nicht f\u00fcr diesen Systemwechsel stark gemacht haben. BIG-M fordert von der BOM, dass in einem ersten Schritt der Richtpreis f\u00fcr A Milch f\u00fcr das n\u00e4chste Quartal um 9 Rappen angehoben wird. Die Milchviehbetriebe brauchen jetzt ein klares Zeichen, damit sie die weitere Zukunft planen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die explodierenden Preis f\u00fcr Energie ziehen weite Kreise. 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