{"id":221,"date":"2020-09-24T14:14:00","date_gmt":"2020-09-24T14:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/faire-milch.ch\/wordpress\/?p=221"},"modified":"2022-09-22T10:16:38","modified_gmt":"2022-09-22T10:16:38","slug":"aufruf-an-die-milchbaeuerinnen-und-milchbauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/new.faire-milch.ch\/wordpress\/index.php\/2020\/09\/24\/aufruf-an-die-milchbaeuerinnen-und-milchbauern\/","title":{"rendered":"Aufruf an die Milchb\u00e4uerinnen und Milchbauern"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Desaster rund um die Butterimporte hat wieder einmal gezeigt, dass sich die Verarbeiter und Detailh\u00e4ndler nicht an Abmachungen, welche in der BO Milch getroffen werden, halten. Importbutter wird auch unter den Marken &#8222;Die Butter&#8220; und &#8222;Floralp&#8220; verkauft. Das Verhalten zeigt klar auf, wer im Milchmarkt die Macht hat, und dass diese Akteure ihre Marktmacht auch einsetzten. Es ist an der Zeit, dass wir Milchproduzenten ein Zeichen setzten und den anderen Marktakteuren damit aufzeigen, dass sie nicht die alleinigen Herrscher sind!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Gem\u00e4ss der Medienmitteilung der BOM vom 20.08.2020 soll ja auf n\u00e4chstes Jahr eine \u00c4nderung des Fonds Rohstoffverbilligung in Kraft treten. Dazu braucht es den Beschluss der ausserordentlichen DV vom 30.09.2020.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser \u00c4nderung sollen die 0.9 Rappen f\u00fcr den Fonds Regulierung ab n\u00e4chstem Jahr wieder bei den Bauern eingezogen werden. Die Hoffnung beruht darauf, dass mit einer gr\u00f6sseren St\u00fctzung der Eiweissexporte wieder mehr Rahm f\u00fcr Butter anf\u00e4llt und dass der Milchpreis angehoben werden kann und somit im Minimum die 0.9 Rappen wieder zu den Bauern fliessen. Wir Milchb\u00e4uerinnen und Milchbauern haben das Vertrauen in die Absichtserkl\u00e4rungen der Milchabnehmer restlos verloren. Wir m\u00fcssen leider bef\u00fcrchten, dass es bei einer netto Milchpreissenkung von 0.9 Rappen bleiben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fordern hiermit die SMP, zusammen mit den \u00fcbrigen Vertretern der Milchproduzenten auf, diesem Beschluss nur unter der folgenden Bedingung zu zu stimmen:<\/p>\n\n\n\n<p>Mittel aus dem Fonds Rohstoffverbilligung d\u00fcrfen nur ausgezahlt werden, wenn die entsprechenden Unternehmen nachweisen k\u00f6nnen, dass f\u00fcr den Rohstoff Milch der offiziell geltende Richtpreis der BOM bezahlt wurde. Konkret soll der Art. 2.11 des Fonds-Reglements erg\u00e4nzt werden: &#8230;Unternehmen k\u00f6nnen ebenso nur daran teilhaben, wenn sich alle Gesellschaften innerhalb des Konzerns an die Branchenbeschl\u00fcsse halten. Zudem m\u00fcssen die Unternehmen nachweisen, dass s\u00e4mtliche Gesellschaften innerhalb des Konzerns s\u00e4mtliche Inhaltsstoffe aus Schweizer Milch zum Richtpreis der BOM eingekauft haben&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Verarbeiter die 0.9 Rappen wieder einziehen wollen, m\u00fcssen sie sich verpflichten, dass die L\u00fccke zwischen Richtpreis und ausgezahltem Milchpreis geschlossen wird. Ansonsten muss diese Anpassung aus Sicht der Milchproduzenten abgelehnt werden!<br>BIG-M fordert die Milchbauern auf, ihre Delegierten zu kontaktieren und ihnen nahe zu legen, nicht wieder als Ja-Sager einen Beschluss abzunicken, von dem nur die Milchabnehmer profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit k\u00e4mpferischen Gr\u00fcssen&nbsp;<br>BIG-M<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Desaster rund um die Butterimporte hat wieder einmal gezeigt, dass sich die Verarbeiter und Detailh\u00e4ndler nicht an Abmachungen, welche in der BO Milch getroffen werden, halten. 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