{"id":412,"date":"2024-01-23T11:11:35","date_gmt":"2024-01-23T11:11:35","guid":{"rendered":"https:\/\/new.faire-milch.ch\/wordpress\/?p=412"},"modified":"2024-01-23T11:11:35","modified_gmt":"2024-01-23T11:11:35","slug":"milchwirtschaft-wohin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/new.faire-milch.ch\/wordpress\/index.php\/2024\/01\/23\/milchwirtschaft-wohin\/","title":{"rendered":"Milchwirtschaft wohin?"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Aus dem Rechenbuch 6. Klasse: Bauer Hermann verkaufte im Januar 10 000 Liter Milch. Auf der Milchabrechnung wird ihm mitgeteilt, dass er f\u00fcr 7000 Liter den \u00a0A Preis von 68 Rp\/Liter bekommt. Wie hoch ist der Preis f\u00fcr die billige B Milch, wenn er f\u00fcr seine 10 000 Liter total 5900 Franken bekommt?\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Leider ist diese Rechnung nicht frei erfunden. Die Milchpreissituation in der Schweiz ist unbefriedigend und die Perspektiven &nbsp;auf dem Milchmarkt sind Besorgnis erregend: Immer mehr K\u00e4seimporte und stagnierende Exporte. Dazu sehen sich die Milchviehbetriebe mit immer neuen Forderungen konfrontiert, welche die Milchproduktion verteuern. Mit dem EU K\u00e4sefreihandel k\u00f6nnen wir diese einmalige Qualit\u00e4tsproduktion im Markt aber nicht sch\u00fctzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine leidige Tatsache, dass bei offenen Grenzen die Konkurrenz nicht bei der Qualit\u00e4t spielt, sondern haupts\u00e4chlich \u00fcber den &nbsp;Preis. Und dies sp\u00fcren wir brutal bei den relativ g\u00fcnstigen Weichk\u00e4sen. Hier spielt es eben eine grosse Rolle, ob hier noch ein Zoll drauf ist oder nicht. Die Sch\u00f6nrederei des BLW, &nbsp;dass der Frankenwert der Exporte immer noch h\u00f6her ist als der Wert der Importe \u00e4ndert nichts an dem Problem. Im Gegenteil: Das Problem wird durch den steigenden Wechselkurs des Franken von Jahr zu Jahr &nbsp;gr\u00f6sser. So wird die Schweiz&nbsp; zum Nettoimportland beim K\u00e4se!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann das Problem gel\u00f6st werden, damit die Milchb\u00e4uerinnen und Milchbauern von ihrem Milchgeld leben k\u00f6nnen? Der\u00a0 Vorschlag, dass man den Milchpreis\u00a0 f\u00fcr verk\u00e4ste Milch mit einer h\u00f6heren Verk\u00e4sungszulage \u00a0st\u00fctzen soll w\u00fcrde sie in eine noch h\u00f6here Abh\u00e4ngigkeit von Staatsgeldern bringen. F\u00fcr BIG-M gibt es nur \u00a0zwei realistische L\u00f6sungen. Erstens: Bei den neuen Verhandlungen mit der EU muss der K\u00e4sefreihandel ge\u00e4ndert werden, so dass er nur f\u00fcr \u00a0eine begrenzte Menge gilt. Das ist in vielen Freihandelsabkommen \u00fcblich. Zweitens: Die Milchbranche setzt endlich den Parlamentsbeschluss um, dass die Lieferung von B Milch freiwillig sein muss. Damit h\u00e4tten die Milchviehbetriebe wieder die unternehmerische M\u00f6glichkeit, einen besseren Preis zu bekommen, ohne dass dadurch die Ladenpreise erh\u00f6ht werden m\u00fcssten.<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Rechenbuch 6. Klasse: Bauer Hermann verkaufte im Januar 10 000 Liter Milch. Auf der Milchabrechnung wird ihm mitgeteilt, dass er f\u00fcr 7000 Liter den \u00a0A Preis von 68 Rp\/Liter bekommt. 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