{"id":456,"date":"2025-02-23T19:10:00","date_gmt":"2025-02-23T19:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/new.faire-milch.ch\/wordpress\/?p=456"},"modified":"2025-02-23T19:10:07","modified_gmt":"2025-02-23T19:10:07","slug":"die-eu-bewegt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/new.faire-milch.ch\/wordpress\/index.php\/2025\/02\/23\/die-eu-bewegt-sich\/","title":{"rendered":"Die EU bewegt sich"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>In der EU gilt wie bei uns: Die Milcherzeuger k\u00f6nnen auf die Dauer nicht unter den Produktionskosten verkaufen. So werden sie mit Direktzahlungen am Leben erhalten. Das Geld um diese Differenz auszugleichen wird auch in Br\u00fcssel immer knapper. Es ist allen klar: Die Milchauszahlungspreise m\u00fcssen steigen. Um bessere Preise am Markt zu erreichen, brauchen die Produzenten aber eine bessere Marktstellung. Dies w\u00e4re eher m\u00f6glich, wenn die Liefermengen als Vertragsmengen fixiert werden. Mit dem Artikel 148 der GAP wird deshalb gefordert, dass in den Milchkaufvertr\u00e4gen fixe Mengen vereinbart werden. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Gegen dieses Vorhaben kam bisher aus Deutschland erbitterter Widerstand. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Widerstand mit einer neuen Regierung nun schwindet und der Milchmarkt wieder etwas ins Gleichgewicht kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>N\u00f6tig w\u00e4re es auch bei uns! Das Gest\u00fcrm um den Abbau des zu hohen Butterlagers zeigt, wie unterschiedlich die Ansichten sind, wie man den Milchmarkt im Gleichgewicht halten soll. In einem Punkt scheint sich die gesamte Milchbranche bemerkenswert einig zu sein: \u201eNiemand will C-Milch\u201c, heisst es. BIG-M geht davon aus, dass diese Aussage f\u00fcr die Milchproduzenten und die Milchh\u00e4ndler\/Verarbeiter unterschiedliche Bedeutungen haben. Die Milchproduzenten wollen keine C-Milch, da diese einen schlechten Preis hat. Die Milchk\u00e4ufer\/Verarbeiter wollen keine C-Milch, weil die Ablieferung dieser Milch freiwillig w\u00e4re. Diese Freiwilligkeit m\u00fcsste gem\u00e4ss dem Standardmilchkaufvertrag der BOM von jedem Milchk\u00e4ufer sichergestellt werden. Ein solches Lieferregime w\u00fcrde aber voraussetzen, dass jeder Produzent weiss, wieviel er monatlich liefern kann, bzw muss. Diese Vertragsmenge m\u00fcsste schriftlich festgelegt sein. Eigentlich eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit! In jedem Liefervertrag ist es doch normal, dass die Menge und der Preis festgehalten sind. F\u00fcr die Milchwirtschaft gilt diese Normalit\u00e4t leider nicht, worauf BIG-M schon mehrmals hingewiesen hat.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Mit k\u00e4mpferischen Gr\u00fcssen BIG-M&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der EU gilt wie bei uns: Die Milcherzeuger k\u00f6nnen auf die Dauer nicht unter den Produktionskosten verkaufen. So werden sie mit Direktzahlungen am Leben erhalten. Das Geld um diese Differenz auszugleichen wird auch in Br\u00fcssel immer knapper. Es ist allen klar: Die Milchauszahlungspreise m\u00fcssen steigen. 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