Die unnötige Krise

Worauf wartet der SMP?

Die Milchkrise führt bei vielen Bäuerinnen und Bauern zu schlaflosen Nächten. Eine solidarische Lösung, welche von allen Milchproduzenten gemeinsam getragen wird, ist nicht in Sicht. Immer lauter kommt deshalb die Forderung nach einem Mengenmanagement oder einer Mengensteuerung auf. Sobald diese Wörter ausgesprochen werden wird von den Gegnern der Begriff ‚Milchkontingentierung‘ entgegengehalten. Völlig zu Unrecht!

„Die unnötige Krise“ weiterlesen

Altbekannte Probleme im Milchmarkt endlich lösen!

BIG-M blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Kaum konnten die Probleme mit der Blauzungenkrankheit einigermassen überwunden werden, lief der Milchmarkt europaweit aus dem Ruder. Der damit losgetretene Milchpreisrückgang zeigt einmal mehr, dass das fehlende Mengenmanagement immer wieder zu solchen, für die Landwirtschaft desaströsen Preiszusammenbrüchen führt. Im kommenden Jahr wird BIG-M deshalb den Druck verstärken, damit die Milchbranche dieses Thema nach 20 Jahren Ignoranz nun endlich angeht. Uns ist bewusst, dass weder der Handel, noch die Verarbeitung noch die Grossverteiler ein Interesse an einer marktkonformen Milchmenge haben, denn gerade die Überschusssituationen degradieren die Produzenten zu reinen Restgeldempfängern, also Bittstellern.

„Altbekannte Probleme im Milchmarkt endlich lösen!“ weiterlesen

Fragwürdiger Erfolg vom Käsefreihandel mit der EU

Seit 2007 gilt der Käsefreihandel mit der EU. Bis heute wird diese Liberalisierung von Politik und Wirtschaft als Erfolgsgeschichte kommuniziert. Warum moniert dann die Milchbranche, dass der teilliberalisierte Milchmarkt ein grosses Problem darstellt? Um Klarheit zu schaffen hat BIG-M Prof. Mathias Binswanger von der FHNW mit einer Studie zum Käsefreihandel mit der EU beauftragt.

„Fragwürdiger Erfolg vom Käsefreihandel mit der EU“ weiterlesen

Eine Briefmarke für faire Milchpreise!

Die Milch wird in der Schweiz  nicht fair bezahlt. Fair wäre, wenn die Milchbäuerinnen und Milchbauern von ihrer geleisteten  Arbeit leben könnten .

BIG-M lanciert deshalb eine Briefmarke mit dem Logo für faire Milch: Die Kuh „Faironika“ in den Farben der Schweizerflagge. Die Briefmarke im Wert von Fr. 1.20 (A-Post) und Fr.1.- (B-Post) kann ab sofort bei uns bestellt werden. Auf einem Markenbogen hat es  12 Marken. Dieser kostet Fr.14.40 ( für A-Post) und Fr. 12.- (für B-Post) 

Bestellungen nimmt ab sofort unsere Kassiererin, Silvia Blickenstorfer,  per Mail entgegen  sile.blick@bluewin.ch

BIG-M bedankt sich für die Unterstützung dieser Aktion!   

Milchwirtschaft wohin?

Aus dem Rechenbuch 6. Klasse: Bauer Hermann verkaufte im Januar 10 000 Liter Milch. Auf der Milchabrechnung wird ihm mitgeteilt, dass er für 7000 Liter den  A Preis von 68 Rp/Liter bekommt. Wie hoch ist der Preis für die billige B Milch, wenn er für seine 10 000 Liter total 5900 Franken bekommt? 

„Milchwirtschaft wohin?“ weiterlesen

Zu den Bauernprotesten in Deutschland

Die heftigen Bauernproteste in Deutschland zeigen klar: Hier hat sich enorm viel Frust aufgestaut! Diesen Frust teilen wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen! Wir alle sind seit mehr als 20 Jahren konfrontiert mit laufend neuen Vorschriften und Verordnungen. Die Folgekosten all dieser Entscheide bleiben auf unseren Höfen liegen. Dazu kommen die jährlichen Budgetdebatten. Im Landwirtschaftssektor bedeutet eine Direktzahlungskürzung immer auch Einkommenskürzung. Denn am Markt interessiert das niemanden. Hier spielen erhöhte Produktionsanforderungen und Budgetkürzung keine Rolle.

„Zu den Bauernprotesten in Deutschland“ weiterlesen

Der Nationalrat hat von den Manövern der BOM die Schnauze voll

Butterimport soll künftig nur noch dann bewilligt werden, wenn der ausbezahlte Milchpreis in der Schweiz kostendeckend ist! Das hat der Nationalrat mit deutlichem Mehr beschlossen als er einer Motion von Meret Schneider (Grüne) zustimmte. Die klägliche Gegenargumentation von Agrarminister BR Parmelin zeigte, dass er noch nicht begriffen hat, dass es seit Jahren eine Krise in der Milchwirtschaft gibt. Für BIG-M zeigt das Resultat vor allem, dass der Nationalrat erkannt hat, dass es auf dem eingeschlagenen Weg nicht mehr so weitergehen kann.

„Der Nationalrat hat von den Manövern der BOM die Schnauze voll“ weiterlesen